Lachgaszertifizierung

Zur Qualitätssicherung der Behandlung unter Lachgassedierung bietet die DGKiZ eine Lachgaszertifizierung, eine Zusatzqualifikation für die Anwendung von Lachgas, an. 

 

Das Ziel dieser Zertifizierung der Lachgasanwendung ist es u.a. (analog zur SVK 2009):
- Standards für Deutschland festzulegen und auf einem aktuellen Stand zu halten
- die Sicherheit der Anwendung der Inhalationssedierung zu erhalten bzw. erhöhen
- die sichere Lachgasanwendung und Weitererforschung in der Zahnmedizin zu fördern
- Richtlinien zur Aus- und Weiterbildung zu setzen

 

 

Zahnärzte/innen, die für die Anwendung von Lachgas von der DGKiZ zertfiziert sind, sowie die DGKiZ-zertifzierten Ausbildungsinstitute, finden sie hier.

 

 

 

Nachfolgend finden Sie die von der "SoKo-N2O"  im Auftrag der DGKiZ-Mitgliederversammlung erarbeiteten Richtlinien zur Lachgaszertifizierung. Diese Richtlinien gelten vorbehaltlich der Zustimmung durch die kommenende DGKiZ-Mitgliederversammlung in Freiburg.

 

 

Zertifizierung der Lachgasanwendung durch DGKiZ

(„Lachgasqualifizierung")

 

Die Ergebnisse der Arbeitsgruppe „SoKo N2O“ der DGKiZ zum Thema LACHGASSEDIERUNG IN DER KINDERZAHNHEILKUNDE wurden sowohl für die Zertifizierung von Individuen wie auch von Kursanbietern festlegt. Sie orientieren sich an bereits vorliegenden Richtlinien der europäischen CED, der SVK (Schweiz) und unserer gemeinsamen Stellungnahme mit den DGAI. Eine Weiterentwicklung ist ausdrücklich gewünscht.

Für eine zeitnahe Umsetzung gelten jetzt folgende Bestimmungen:

 

1. Zertifizierung der „Kursanbieter“

 

files/dgkiz/img/under-construction.pngDie neuen Richtlinien zur Zertifizierung der Kursanbieter befinden sich zur Zeit noch       in Arbeit. Die Zertifizierungen der beiden bisher zertifizierten Kursanbieter behalten unabhängig davon ihr Gültigkeit.

 

 

 

 

2. Zertifizierung der Einzelperson

Für die Zertifizierung der Einzelperson, die „Individuelle Zertifizierung“, ist die Mitgliedschaft in der DGKiZ Voraussetzung, ebenso die zahnärztliche Approbation.

Der Nachweis der kinderzahnheilkundlichen Ausbildung ist erbracht, wenn ein aktuelles APW-Curriculum oder ein Äquivalent mit mindestens 150 Fortbildungspunkten und zertifiziertem Fall durchlaufen wurde. Auch die Spezialisierungs- und Masterabsolventen aus Kinderzahnheilkunde- Programmen mit Verhaltensformung, Behandlungsplanung und Fallpräsentation fallen unter diese Gruppe. Liegt die Teilnahmebestätigung von einem DGKiZ-zertifizierten Lachgas-Kurs vor (bislang München/Arbeitsgruppe Dr. J. Esch und Greifswald/Arbeitsgruppe Prof. Dr. Ch. Splieth), liegen die Kosten für die Zertifizierung bei 150 € (zuzügl. 19% MwSt.).

Wurde ein Lachgaskurs absolviert, der bis zum in Kraft treten der Zertifizierungsrichtlinien nicht DGKiZ zertifiziert war, ist eine Übergangsregelung denkbar, die den Teilnehmern ermöglicht, durch „Bausteine“ (Kindernotfallkurs, Verhaltensführung, Hospitation) ihren Lachgaskurs „upzugraden“.

Hier können - je nach Aufwand für die Prüfung der Unterlagen - weitere Kosten entstehen.

Die Zertifizierung ist 5 Jahre gültig und bedarf für die Verlängerung eines Fortbildungsnachweises im Notfallmanagement (mit besonderem Bezug zu Kindern und Jugendlichen), die Verwaltungskosten für die Rezertifizierung betragen 50€ (zuzügl. 19% MwSt.).

 

3. Von der DGKiZ zertifizierte Kurse

Informationen und Termine der nächsten Kurse sind finden Sie unter: www.kinderzahnarzt-freundorfer.com (München); www.kinderzahnaerzte.com (München); www.muenchen-kinderzahnarzt.de (München) und splieth@uni-greifswald.de (Greifswald).