Update Kieferorthopädie - was ist für den Kinderzahnarzt relevant?

 

Prof. Dr. Christopher J. Lux, Universitätsklinikum Heidelberg

 


Kurs Nummer: 075files/dgkiz/img/photos/042_2.png

 

Termin: 19. / 20. Juni 2020    (13 - 18 Uhr und 9 - 15 Uhr)

Veranstaltungsort: DGKiZ-Geschäftsstelle Würzburg

 

Fortbildungspunkte:  12

 

Kursgebühr: 

DGKiZ-Mitglied: 385,-- €
Nichtmitglied: 470,-- €

 

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Anmeldeformular (pdf)


Fotos: © Prof. Dr. Chr. Lux, Dr. S. Dobersch

 

 

Kursbeschreibung

 

In der Zusammenarbeit zwischen Kinderzahnheilkunde und Kieferorthopädie ergeben sich eine Vielzahl wichtiger klinischer Überschneidungen. In dem Kurs sollen einige für den Kinderzahnarzt besonders relevante kieferorthopädische Fragestellungen beleuchtet werden und es dem (Kinder-)Zahnarzt erleichtern, fachübergreifende Abstimmungen anzubahnen. Insbesondere soll eine Übersicht über folgende Themenkomplexe gegeben werden:

 

 

  • Überwachung der Gebissentwicklung und kieferorthopädische Frühbehandlung. Es soll auf wichtige Warnsignale in den verschiedenen Entwicklungsphasen eingegangen werden, auf die (Kinder-)Zahnärzte im Rahmen der Routinediagnostik achten sollten und die eine kieferorthopädische Frühbehandlung notwendig machen können. Was ist bei wachstumsbeeinträchtigenden Fehlentwicklungen, wie beispielsweise (Früh-)Ankylosen von Milchzähnen, zu tun bzw. wann sollen Milchzähne aus Sicht der Gebissentwicklung extrahiert werden? Welche Hilfsmittel und interzeptiven kieferorthopädischen Maßnahmen gibt es, um den Zahnwechsel wieder in die physiologische Richtung zu lenken? Wann sollte eine (frühzeitige) Überweisung zum Kieferorthopäden erfolgen?

 

 

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  • Es soll eine Übersicht über die in der Kieferorthopädie gängigen Behandlungs- techniken gegeben werden, die bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zur Anwendung kommen. Auch werden neuere Behandlungstechniken, wie beispielsweise Aligner und skelettale Verankerungsmaßnahmen kurz vorgestellt, um dem Kinderzahnarzt die interdisziplinäre Abstimmung mit dem Kieferorthopäden zu erleichtern.

 

 

files/dgkiz/img/photos/042_3.pngEs wird auf gemeinsame Strategien bei der Prävention von Demineralisationen bei Patienten  mit festsitzenden kieferorthopädischen Apparaturen (Multibracketapparaturen) eingegangen. Während der Behandlung mit Multibracketapparaturen ist eine besondere Überwachung und eine spezielle mechanische und chemische Plaquekontrolle notwendig. Welche Konzepte gibt es hier? Wie kann die Zusammenarbeit zwischen Kieferorthopäden und
(Kinder-)Zahnarzt aussehen?

 

 

  • Ein derzeit sehr aktuelles Thema ist der ideale Behandlungbeginn kieferorthopädischer Maßnahmen in Abhängigkeit der vorliegenden Anomalie (Klasse II, Klasse III, Engstände, transversale und vertikale Wachstumsstörung). Hierzu wird gerade eine neue Leitlinie erstellt. Im Kurs werden die neuesten Erkenntnisse zu diesem Thema vorgestellt.

 

 

 

 

 

 


  • Kieferorthopädisch- interdisziplinäres Management bei Nichtanlagen bleibender Zähne. Nichtanlagen bleibender Zähne, insbesondere der oberen seitlichen Schneidezähne, sind ein bzgl. Planung und Therapie hochsensibles Thema. Ähnliches gilt für den traumatisch bedingten Verlust von Frontzähnen. Welche Konzepte gibt es hier aktuell?  Wann ist ein kieferorthopädischer Lückenschluss das Mittel der Wahl?

 

 

 

 

 

Referent

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Prof. Dr. Christopher J. Lux, Universitätsklinikum Heidelberg

 

1988-1994      Studium der Zahnmedizin an der Universität Heidelberg

1994-1995      Wiss. Mitarbeiter der Poliklinik für Zahnerhaltung, Mund-, Zahn- und Kieferklinik
                        des Universitätsklinikums
                        Heidelberg

1996-2005      Wiss. Mitarbeiter, zuletzt als leitender Oberarzt, der Poliklinik für
                        Kieferorthopädie, Mund-, Zahn- und Kieferklinik des Universitätsklinikums
                        Heidelberg

1999                Promotion zum Dr. med. dent. mit dem Thema:
                        „Analyse, Klassifizierung und Möglichkeiten der Vorhersage von Wachstumsprozessen
                        im Gesichtsschädelbereich unter besonderer Berücksichtigung neuronaler Netzwerke“
                        (Bewertung: summa cum laude)

1999                Fachzahnarzt für Kieferorthopädie an der Poliklinik für Kieferorthopädie, Universitätsklinikum
                        Heidelberg

2003                Habilitation und Venia Legendi für das Fach Kieferorthopädie

2004                Ernennung zum Hochschuldozenten (C2)

2005-2008       Universitätsprofessor - Lehrstuhl für Kieferorthopädie am Universitätsklinikum Jena

seit 2008         Universitätsprofessor - Lehrstuhl für Kieferorthopädie am Universitätsklinikum Heidelberg
                        - zusätzlich zur Zeit Studiendekan Zahnmedizin der Medizinischen Fakultät Heidelberg

2015                Tagungspräsident der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kieferorthopädie (DGKFO)

 

Wissenschaftspreise u.a.:
1. Preis des BZÄK / DGZMK / Dentsply - Förderpreises (Erstautor), WJB Houston Research Award (Erstautor), Posterpreis (3. Platz) der DGKFO (Erstautor), Jahresbestpreis der DGKFO (Coautor), Arnold-Biber-Preis der DGKFO  (Coautor)

 

 

 

 

 

 

Kursrichtlinien

Die maximale Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Kursplätze werden in der zeitlichen Reihenfolge der Anmeldungen vergeben. Die Mindestteilnehmerzahl des Kurses beträgt 15 Personen. Falls die Teilnehmerzahl nicht erreicht wird, werden Sie 10 Tage vorher schriftlich informiert und bereits überwiesene Kursgebühren zurückgezahlt.

 

Die Kursgebühr wird nach Erteilung eines SEPA-Mandats etwa 12 Wochen vor Kurstermin durch Lastschrift eingezogen. Wird der Kurs vom Teilnehmer/von der Teilnehmerin ab dem Einzugstag bis 8 Wochen vor dem Kurstermin storniert, wird eine Bearbeitungsgebühr von 100,-- € fällig, die bei Rücküberweisung verrechnet wird. Die Stornierung eines gebuchten Kurses durch den/die Teilnehmer/in muss schriftlich erfolgen. Ab 8 Wochen vor dem Kursbeginn, sowie bei Nichterscheinen, ist die volle Kursgebühr zu bezahlen. Die Benennung eines Ersatzteilnehmers ist bis zum Kursbeginn möglich.
Falls eine Veranstaltung aufgrund "höherer Gewalt", Erkrankung des Referenten oder vergleichbar zwingenden Gründen abgesagt werden muss, werden die Teilnehmer schnellstmöglichst darüber informiert und bereits bezahlte Kursgebühren zurückerstattet.