Diagnose Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation - Was tun?


Prof. Dr. Katrin Bekes, Wien

Karl Halbleib, Zahntechniker, Würzburg   files/dgkiz/img/photos/007_5.jpg

                                                                 

 

Kurs Nummer:  079 

 

Termin: 04. / 05. Dezember 2020 (13 - 18 Uhr und 9 - 15 Uhr)       

Veranstaltungsort: DGKiZ-Geschäftsstelle Würzburg

 

Fortbildungspunkte:  12files/dgkiz/img/photos/007_2.jpg

 

Kursgebühr

DGKiZ-Mitglied: 385,-- €
Nichtmitglied 470,-- €

 

 

 

 

Anmeldeformular (pdf)

 Fotos: © Prof. Dr. K. Bekes, Dr. S. Dobersch, K. Halbleib, iStock


 

 

Kursbeschreibung

 

files/dgkiz/img/photos/062_2.pngSeit einigen Jahren beschäftigt das gehäufte Auftreten der Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) die Kinderzahnheilkunde. Dabei handelt es sich um qualitative und quantitative Veränderungen des Zahnschmelzes, welche als weiße, gelbliche oder bräunliche Opazitäten des Zahnschmelzes imponieren und meist an bleibenden Molaren und/ oder Frontzähnen aufgefunden werden. Die Frage nach den möglichen Ursachen der MIH beschäftigt nicht nur die Eltern der betroffenen Kinder, sondern seit vielen Jahren auch die zahnmedizinische Forschung, denn in Deutschland haben inzwischen je nach Altersstufe zwischen 10 und 28 % der Kinder und Jugendlichen die typischen Hypomineralisationen der im Volksmund sog. "Kreidezähne".

 

Es wird eine aktuelle Positionierung zum klinischen Verständnis und zur Ätiologie der MIH vorgenommen. Aktuell verfügbare nationale und internationalen Guidelines und Therapieansätze werden vorgestellt und neben der Therapie der Hypersensibilität direkte und indirekte Restaurationstechniken diskutiert.

 

Die Therapie der MIH richtet sich nach dem jeweiligen Ausprägungsgrad und der vorhandenen Schmerzsymptomatik. Wichtig ist es, Patienten mit MIH frühzeitig zu erfassen und einer umfassenden Betreuung zuzuführen sowie in ein engmaschiges Recall-Programm einzubinden. Der Kurs soll einen Einblick in die Diagnostik und die therapeutischen Möglichkeiten der MIH geben und eine Hilfestellung für die Praxis sein.

 

 

files/dgkiz/img/photos/007_3.JPGEs gilt, so früh wie nötig eine dauerhafte und für Patient und Behandler akzeptable Lösung zu finden. Neben den Besonderheiten beim adhäsiven Verbund mit hypomineralisiertem Schmelz wird  die Technik der laborgefertigten, glasfaserverstärkten Kompositrestaurationen aus zahnärztlicher und zahntechnischer Sicht erläutert. Ein weiterer Fokus wird auf den Möglichkeiten von optischen Abdrücken und CAD/CAM gefertigten Restauration bei MIH-Zähnen liegen.

 

 

Gerne können die Teilnehmer eigene Fälle mitbringen, die dann gemeinsam besprochen und geplant werden können.

 

 

 

 

Referenten

 

Prof. Dr. Katrin Bekes, Wien

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1997-2002   Studium der Zahnmedizin an der Universität Halle-Wittenberg

2003            Promotion

2003-2010   Wiss. Mitarbeiterin in der Poliklinik für Zahnerhaltung, Parodontologie, 

                    Sektion Präventive Zahnheilkunde und Kinderzahnheilkunde

seit 2010      Oberärztin

seit 2008      Generalsektretärin der DGKiZ

2012             Habilitation, Ernennung zur Privatdozentin

seit April 2015 Ordinarius der Abteilung für Kinderzahnheilkunde der Medizinischen Universität Wien

 

 

Karl Halbleib, Zahntechniker, Würzburg

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1981 - 1984  Ausbildung zum Zahntechniker / Zahntechnik Marschall, Fulda
1984 - 1986  Bundeswehr
1986 - 1988  Zahntechnik Pfleger, Fulda
1988 - 1990  Praxislabor Dres. Gärtner, Würzburg
seit 1990       Poliklinik für Zahnerhaltung u. Parodontologie der Universität Würzburg
seit 1993       Laborleiter

seit 2006 zahntechnisches Gewerbe in Nebentätigkeit mit Schwerpunkt Composite-Restaurationen mit und ohne Glasfaserverstärkung

 

 

 

 

Kursrichtlinien

Die maximale Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Kursplätze werden in der zeitlichen Reihenfolge der Anmeldungen vergeben. Die Mindestteilnehmerzahl des Kurses beträgt 15 Personen. Falls die Teilnehmerzahl nicht erreicht wird, werden Sie 10 Tage vorher schriftlich informiert und bereits überwiesene Kursgebühren zurückgezahlt.

 

Die Kursgebühr wird nach Erteilung eines SEPA-Mandats etwa 12 Wochen vor Kurstermin durch Lastschrift eingezogen. Wird der Kurs vom Teilnehmer/von der Teilnehmerin ab dem Einzugstag bis 8 Wochen vor dem Kurstermin storniert, wird eine Bearbeitungsgebühr von 100,-- € fällig, die bei Rücküberweisung verrechnet wird. Die Stornierung eines gebuchten Kurses durch den/die Teilnehmer/in muss schriftlich erfolgen. Ab 8 Wochen vor dem Kursbeginn, sowie bei Nichterscheinen, ist die volle Kursgebühr zu bezahlen. Die Benennung eines Ersatzteilnehmers ist bis zum Kursbeginn möglich.
Falls eine Veranstaltung aufgrund "höherer Gewalt", Erkrankung des Referenten oder vergleichbar zwingenden Gründen abgesagt werden muss, werden die Teilnehmer schnellstmöglichst darüber informiert und bereits bezahlte Kursgebühren zurückerstattet.